Pädagogisches Leitbild

Wir sind eine christliche Einrichtung in evangelischer Trägerschaft. Es ist uns ein großes Anliegen, dass die uns anvertrauten Kinder und Sie, liebe Eltern, gerne zu uns kommen, sich angenommen und wohl fühlen. Unsere Arbeit soll geprägt sein von Geborgenheit, liebevoller Zuwendung, Nächstenliebe, Vertrauen und Anerkennung – immer in dem Wissen, dass das Kind und dessen Wohl im Vordergrund steht.

Dies geschieht durch das tägliche Miteinander zwischen den Kindern und dem pädagogischen Fachpersonal. Es ist geprägt durch Verlässlichkeit, Ehrlichkeit und Verbundenheit. Mit Achtung und Wertschätzung begegnen wir jedem einzelnem Kind und geben ihm/ihr Zeit, Raum und Hilfe für seine individuelle Entwicklung.

Unsere Einrichtung ergänzt und unterstützt die Erziehung des Kindes durch die Familie.

Unser Ziel ist es, die gesamte Entwicklung ihre Kindes zu fördern und damit dem Kind die Möglichkeit zu geben, sich seiner/ihrer Begabungen und Fähigkeiten gemäß möglichst optimal zu entfalten.

Tagesablauf in den Kindergartengruppen

7:00 – 8:00 Uhr: Frühdienst, Kommen der Kinder in die Flitzebogengruppe
8:00 – 8:05 Uhr: kurze Teambesprechung, Kinder und Personal gehen in die Stammgruppen
7:00 – 8:30 Uhr: Bringzeit für alle Gruppen (Eingangstür schließt um 8:45 Uhr, in den Ferien um 9:00 Uhr)
7:00 – 9:45 Uhr: Freies Frühstück (die Kinder können selbst entscheiden, wann sie in dieser Zeit frühstücken)
8:45 – 10:00 Uhr: Freispielzeit (die Kinder können in andere Gruppen wechseln oder im Flur, im Intensivraum oder in der Turnhalle spielen)
10:00 – 10:15 Uhr: Stuhlkreis
10:15 – 11:15 Uhr: Beschäftigungszeit (die Kinder werden in altersgerechte Gruppen aufgeteilt)
11:15 – 11:50 Uhr: Freies Spiel im Garten (bei schlechtem Wetter in der Turnhalle)
11:50 Uhr: Mittagessen (bestelltes Essen über den Caterer „Bassalig“ oder selber mitgebrachtes Essen, warm oder kalt)
12:.30 – 13:15 Uhr: erste Abholzeit
13:00 Uhr: die Kinder spielen im Garten oder in der Sausewindgruppe
14:00 – 15:00 Uhr: zweite Abholzeit
15:00 – 16:30 Uhr: Vesperzeit der Kinder, angeleitete Beschäftigungen je nach Alter und Wochentag
16:30 – 17:00 Uhr: dritte Abholzeit

Sozial-emotionale Kompetenz

Diese wird in erster Linie während der Freispielzeit vermittelt, aber auch durch Gespräche, Rollenspiele und ist ein wesentlicher Teil aller Angebote:

  • einander annehmen und wertschätzen
  • gemeinsames Tun
  • Konflikte bewältigen
  • Freundschaften aufbauen
  • Hinführung zur Gruppenfähigkeit
  • Selbstwertgefühl stärken
  • Frustrationstoleranz aufbauen
  • Widerstandsfähigkeit (Resilienz) entwickeln
  • Fairness lernen
  • Mitgestalten und Mitbestimmen (Partizpation)
  • Integration und Inklusion
Sprachliche Bildung und Förderung

durch Gespräche, Geschichten, Bilderbücher, Gedichte, Theater spielen lernen die Kinder:

  • eigene Bedürfnisse und Empfindungen ausdrücken
  • Erlebnisse und Gedanken austauschen
  • Erfahrungen und Eindrücke verarbeiten
  • Zusammenhänge schildern
  • Konflikte verbal lösen
  • Kontakte und Beziehungen aufnehmen und pflegen
  • phonologische Bewusstheit fördern
Lebenspraktischer Bereich und Umweltbegegnung

durch Beobachtungen, Experimente, Mathematik, Exkursionen und Erlebnisvermittlungen:

  • Interesse wecken
  • neugierig machen
  • Naturverständnis bekommen
  • Bezug zur Natur aufbauen
  • Zusammenhänge erkennen
  • Gesetzmäßigkeiten herausfinden
  • Lebenspraktische Erfahrungen machen
  • Selbstständig werden
  • Staunen lernen
  • Übergänge (Transition) begleiten – Krippe-Kindergarten-Schule
  • Mathematisches Grundwissen aneignen (messen und wiegen, vergleichen und sortieren, zählen und Reihen bilden)
Hauswirtschaftliche Tätigkeiten

(wie Kochen, Nahrungszubereitung)

  • Umgang mit Küchengeräten, Messer und Gabel erlernen
Gesundheitserziehung

einfache Kenntnisse über Körperpflege und Hygiene vermitteln

  • Besuch einer Zahnarztpraxis
  • auf Ursachen und Verhütung von Unfällen und Krankheiten hinweisen
  • Bereitschaft zu einer gesunden Lebensweise fördern
  • Sinnes- und Körperwahrnehmung schulen
Bildnerisches und schöpferisches Gestalten

durch Malen, Basteln, Werken, Modellieren:

  • Grob- und Feinmotorik fördern
  • Wahrnehmungsfähigkeit der Sinne verfeinern
  • mit verschiedenen Materialien und deren Gesetzmäßigkeiten Erfahrungen machen
  • Phantasie und Kreativität stärken
  • eigene Gestaltungs- und Ausdrucksweise entdecken
  • sachgerechter und verantwortlicher Umgang mit „Werkzeugen“
  • Selbstständigkeit fördern
  • Selbstvertrauen stärken
  • Freude am Tun und dem Geschaffenen haben
Musikalische und rhythmische Erziehung

durch Lieder, Singspiele, Tänze, Orffinstrumente:

  • Takt und Rhythmus übernehmen und unterscheiden
  • Musik und Bewegung koordinieren
  • Tonunterschiede wahrnehmen
  • Umgang mit Klangkörpern einüben
  • Gemeinschaftsgefühl fördern
  • Emotionen ausdrücken und Freude erleben
Bewegungserziehung

durch Turnen, Rhythmik, Geschicklichkeitsparcours, Bewegungsbaustelle und Bewegungsspiele:

  • Gleichgewichtssinn und Körperhaltung stärken
  • Körpergeschicklichkeit und Reaktionsvermögen fördern
  • Raumgefühl erfahren
  • Mut und Selbstvertrauen aufbauen
  • positives Sozialverhalten entwickeln
  • Konzentration fördern
  • Spaß und Freude erleben
Religiöse Erziehung

in unserer Einrichtung geschieht auf verschiedene Weise:

  1. Gelebter Glaube im Alltag
    Das christliche Menschenbild und der christliche Glaube ist Basis für unsere Arbeit. Uns ist es dabei wichtig, christlichen Werte zu leben und zu vermitteln.
    Durch das Leben in der Gemeinschaft und unter Beachtung bestimmter Regeln lernen die Kinder gegenseitige Wertschätzung, Hilfsbereitschaft, Freundschaft, Teilen, Verzeihen und Toleranz gegenüber Anderen.
    Sie lernen sich durchzusetzen, aber auch sich anzupassen und Verantwortung zu übernehmen.
    Wir wollen ein friedvolles Miteinander einüben und bei Konflikten verbale Problemlösungen suchen.
    Wir feiern die christliche Feste und lernen spielerisch deren Ursprung und Bedeutung kennen.
    Durch Geschichten und Gleichnisse aus der Bibel sollen die Kinder außerdem von Gott hören und Jesu Leben und Wirken kennenlernen, in welchem sich Gottes Liebe ganz konkret widerspiegelte.
    Gott ist der Ursprung allen Lebens. So haben wir als seine Geschöpfe den Auftrag, die Schöpfung zu bewahren und zu pflegen.
  2. Religiöse Rituale und Feste
    Begrüßung der Kinder mit Handschlag: Die Kinder erfahren, dass es wichtig und schön ist, das sie da sind und sie damit eine Wertschätzung erfahren.
    Vor dem Essen sprechen wir ein Gebet: Wir danken Gott für unser Essen und gehen auf aktuelle Themen z.B. Geburtstagskind ein.
    Im Jahreslauf begehen wir mit den Kindern folgende Kirchenfeste: Erntedank, St. Martin, Weihnachten, Ostern und Pfingsten.
  3. Religiöse Geschichten
    Wir bringen den Kindern Gott und Jesus Christus durch Geschichten aus der Bibel nah und unterstützen dies mit Dias, Bilderbüchern, Animations- und Legematerial (nach Kett)
  4. Als fester Bestandteil im Wochenplan der Gruppen
    Während des Jahres begleitet uns Pfarrer Dr. Metzler mit einer Andacht am letzten Freitag jeden Monats in den Kindergartengruppen.
    Im Wechsel bereiten beide Seiten eine Beschäftigung mit den Kindern vor.
    Jeden Freitag wird in den Gruppen eine Beschäftigung zur religiösen Erziehung durchgeführt.
  5. Verbindung zur Kirchengemeinde
    Mindestens zweimal im Jahr ist die Kindertagesstätte an der Gestaltung eines Familiengottesdienstes in der St. Laurentius Kirche beteiligt. Das Frühlings- oder Sommerfest der Kindertagesstätte und der Kirchengemeinde sind verknüpft und werden miteinander gestaltet.